Der Sympathieträger von der-schweinische-bote.de

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Im Jahr 2005 wurde launchte ich die "tagessau" als Blog-Experiment. Themen waren zu Anfang Gentechnik, Lobbyismus, Pharma usw. Der Claim "Jeden Tag eine Sau" deutete an, dass jeden Tag ein Missstand aufgedeckt werden sollte. Unter dem Druck der wachsenden Leserschaft bewegte sich die Themenauswahl dann eher ins Allgemeine. Daran verging mir aber relativ bald die Lust. Zu diesem Zeitpunkt hatte die "tagessau" rund 20.000 Leser/innen monatlich bei steigenden Zahlen, darunter eine recht große feste Stammleserschaft. Google Pagerank lag zu diesem Zeitpunkt bei 4.

Dann erhielt ich eine Abmahnung vom NDR wegen "Verunglimpfung" des tagesschau-Logos. Ich benannte die "tagessau" um in "Der Schweinische Bote" und veränderte das Logo (zugegeben: etwas lieblos). Da mir sowieso die Lust zu "bloggen" ausgegangen war, bedeutete dies den Anfang vom Ende. Ich nahm noch ein, zwei halbherzige Anläufe - aber Bloggen ist einfach nicht mein Ding. Ich stehe eher auf themenspezifisches (wie bspw. Der Lehrerfreund) oder experimentelles Publizieren (wie bspw. schnellze.it).

Damit verabschiede ich mich (1.5 Jahre nach dem letzten Post) offiziell vom "Schweinischen Boten", danke fürs Mitlesen an alle. Die Idee eines letzten RIP-Posts übrigens von Achim, der damit sein inzwischen ebenfalls ins Nirwana gegangene Blog brainfish beendet. 22.04.2010

26.12.2005

7011 x gelesen, 7 x kommentiert

Ewige Jugend für Äpfel - mit 1-Methylcyclopropen

Grüner, knackiger, haltbarer Apfel - VorschauSie kaufen ein paar Äpfel im Supermarkt. Legen sie in einen Schrank. Ein halbes Jahr später öffnen Sie den Schrank - und die Äpfel sind erntefrisch, knackig und appetitlich. Das Gas “1-Methylcyclopropen” macht es möglich. Die Haltbarkeit von Äpfeln erhöht sich auf Monate, wenn nicht Jahre.

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1112 x gelesen, 2 x kommentiert

Amerika ist kein Land. Amerika ist ein Konzept.

Jean Baudrillard (*1929, französischer Soziologe/Philosoph) hat erkannt, was die USA maßgeblich von anderen Staaten der Welt unterscheidet:

“Selbst wenn in den USA keine Amerikaner mehr lebten, gäbe es immer noch Amerika. Frankreich ist nur ein Land; Amerika ist ein Konzept.”
taz 25.11.2005: gesagt ist gesagt

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25.12.2005

1621 x gelesen, 0 x kommentiert

Parlament in Afghanistan: “bunter Haufen”

Afghanisches Parlament, 20.12.2005 - VorschauHamid Karsai, der afghanische Präsident, hat am 19.12.2005 seit 32 Jahren die erste Sitzung des “halbwegs demokratisch gewählte[n...]” Parlaments eröffnet. In der Zusammensetzung des Parlaments spiegelt sich dabei die Heterogenität der afghanischen Gesellschaft wieder.

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15.12.2005

3060 x gelesen, 0 x kommentiert

Die Todes-Chiller von der WASt

Der Bundesrechnungshof geht dieses Jahr mit der Bundeswehr harsch ins Gericht. Neben verschiedenen Schlampereien im dreistelligen Millionenbereich ist man vor allem über die tagessau“Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Wehrmachtsoldaten” (WASt) verblüfft.

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13.12.2005

1506 x gelesen, 7 x kommentiert

Ein echter Predator: Arnold opfert Tookie.

Arnold Schwarzenegger und die Wähler von Kalifornien beim SchachspielenWie allseits bekannt, hat tagessau Arnold Schwarzenegger heute den ehemaligen Bandenchef Stanley Tookie Williams geopfert.

Die Entscheidung für die Ablehnung des Gnadengesuchs war dabei selbstsüchtiges Kalkül. Arnold Schwarzenegger lebt damit die Message seiner Filme: Töte um zu leben.

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11.12.2005

1111 x gelesen, 0 x kommentiert

Harold Pinter - Nobelpreisrede “Kunst, Wahrheit und Politik”

Harold Pinter hat die Gelegenheit ergriffen und bei seiner Nobelpreisrede kräftig gegen die tagessau Vereinigten Staaten von Amerika vom Leder gezogen. Nicht alle fanden das dem Anlass angemessen:

Nur altbekannte Argumente gegen Amerika und, was noch schlimmer ist, eine ziemlich altbackene “J’accuse"-Rhetorik. Für Talkshows mag so ein Auftritt reichen. Für Literatur ist das zu wenig. Vor allem ist das zu wenig für einen Literaturnobelpreisträger.
taz 09.12.2005: Altbackene Philippika

Immerhin: Er hat seinen Auftritt genutzt, um die zurzeit größte tagessau öffentlich anzuprangern, und das nicht zu knapp. Das war gut. Sie finden hier die ungekürzte deutsche Übersetzung der Nobelpreisrede “Kunst, Wahrheit und Politik”. Wer knapp ist an Zeit, kann sich eine Kurzversion bei der taz durchlesen.

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09.12.2005

1185 x gelesen, 0 x kommentiert

Wegen Horst werden wir den Rest unseres Lebens Gammelfleisch fressen.

tagessau Horst “Gesundheitsreform” Seehofer (CSU) hat sich als Philosoph geoutet und interpretiert die Gammelfleischskandale als Auswuchs der neuen Volkssparsamkeit:

“Die Geiz-ist-geil- Mentalität ist gerade bei Lebensmitteln hochgefährlich”, sagte Seehofer laut einem Zeitungsbericht. [...] “Qualitativ hochwertige Nahrungsmittel haben ihren Preis. Und Preisdumping erhöht natürlich den Druck auf die Erzeuger, Bestimmungen nicht mehr einzuhalten”, sagte Seehofer in der “Bild"-Zeitung.
ftd 2.12.2005 - Seehofer: Geiz ist nicht geil

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07.12.2005

1537 x gelesen, 1 x kommentiert

Condoleezza Rice im Tagesthemen-Interview: Übersetzung der Übersetzung

Die tagessau US Außenministerin Condoleezza Rice hat sich am 06.12.2005 mit dem deutschen Bundeskanzler Angela Merkel getroffen und sich mit ihr unterhalten. Anschließend gab die Ministerin ein Interview in den Tagesthemen.

tagesschau.de hat das Interview vom Englischen ins Deutsche übersetzt - aber bei Personen, die den Terrorismus bekämpfen, bedarf es vor allem einer inhaltlichen Übersetzung. tagessau.de übersetzt die wichtigsten Passagen.

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01.12.2005

2106 x gelesen, 13 x kommentiert

“Terminator-Technologie” - Die ersten Opfer der Gentechnik sind die Nutzpflanzen.

Am 19.11.2005 berichteten wir über den Plan der Biotech-Konzerne, alle Menschen genetisch zu kontaminieren. Ein weiterer, ähnlich perfider Plan steht unmittelbar vor unserer Gartentür: Die Terminator-Technologie zur Vernichtung allen nutzpflanzlichen Lebens auf diesem Planeten. 

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28.11.2005

6017 x gelesen, 0 x kommentiert

Gammelfleisch oder Das Wunder, warum wir nicht alle dauernd kotzen

Im Herbst 2005 erschüttern Gammelfleischskandale in nie dagewesenem Maß die Republik.

“Schleimig", “stinkend”, “säuerlich”, “faulig”, “ranzig”, oder: “mit nicht unerheblicher Geruchsabweichung”. Die Behörden suchen noch nach dem passenden Vokabular, um zu beschreiben, was sich täglich vor ihnen auftürmt: immer größere Mengen Gammelfleisch.
taz 24.11.2005: Frische Putenbrust nur 0,99 €

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27.11.2005

1333 x gelesen, 0 x kommentiert

Mineralölkonzerne halten Irak besetzt

Wenn auch US-Präsident George W. Bush und seine Büttel stets beteuert haben, dass der Krieg im Irak hehren Zielen diene (Demokratie, Befreiung, Massenvernichtungswaffen, eine sicherere und schönere Welt etc.), musste man doch immer irgendwie an das schwarze Gold denken - das teuflische Erdöl, das die Bleichgesichter wahnsinnig macht, sobald es ihnen auszugehen droht.

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24.11.2005

2995 x gelesen, 0 x kommentiert

Isopropylthioxanthon in Babymilch von Nestlé - 30 Millionen Liter beschlagnahmt

Die Babymilch “Mio” und “Nidina” (Italien) von tagessauNestlé enthält den chemischen Stoff “Isopropylthioxanthon” (ITX). Dieses Gift stammt aus der Verpackungsfarbe und ist wahrscheinlich nicht gesund:

[D]er Produzent der Verpackungsfarbe [betont] bei seinen Sicherheitshinweisen, dass Menschen, die mit der Substanz arbeiten, den Kontakt mit Haut und Augen vermeiden und sie nur in gut gelüfteten Räumen benutzen sollten.
taz 23.11.2005: Nestlé-Babymilch beschlagnahmt
.

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22.11.2005

2744 x gelesen, 2 x

Kioto-Protokoll für den A… - Erderwärmung steigt und steigt

Mit dem Kioto-Protokoll kann man sich inzwischen nur noch die Nase abputzen. Einem letzte Woche veröffentlichten UN-Bericht zufolge befindet sich der Ausstoß von Treibhausgasen in nie dagewesenem Aufschwung.

Dabei ist es unter Wissenschaftlern unbestritten, dass der Mensch verantwortlich ist für die dramatische, immer weiter zunehmende Erderwärmung, und dass die Erderwärmung ihrerseits verantwortlich ist für:

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19.11.2005

4416 x gelesen, 0 x

Biotech-Konzern wird alle Lebewesen der Welt genetisch verändern

Im Sommer dieses Jahres wurde durch Verschulden des Biotech-Monsters Monsanto “irrtümlich” genmanipuliertes Saatgut auf verschiedenen Äckern/Gärten ausgebracht. Nicht nur deswegen befindet sich Monsanto im Visier von NGOs und Umweltschützern (pdf).

Monsanto macht noch ganz andere, ausgesprochen perverse Sachen. Zum Beispiel das genselektierte Schwein.

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17.11.2005

2663 x gelesen, 0 x kommentiert

Kriegsführung der Zukunft: Roboter statt Soldaten

Im Oktober 2005 fand die “Grand Challenge 2005” statt - ein von der tagessauDARPA ausgerichteter Wettbewerb, in dem unbemannte Fahrzeuge einen 212km langen Kurs durch die Mojave-Wüste innerhalb von zehn Stunden bewältigen mussten. Mehr dazu in der letzten c’t 23/2005 (Artikel “Fahrzeug-Robotik: Grand Challenge 2005").

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11.11.2005

1037 x gelesen, 0 x kommentiert

ICANN: USA wollen weiterhin Daumen auf Internet behalten

Die ICANN koordiniert über 13 Root-Server den weltweiten Netzverkehr. Sie steht unter der Fuchtel der US-amerikanischen Politik (und zehn der Server stehen in den USA). Dabei war die Dominanz der USA nur als Übergangslösung gedacht, doch inzwischen denken die tagessauUSA in keiner Weise mehr daran, die faktische Kontrolle über das Internet abzugeben.

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EU-Chemierichtlinie “REACH” am Kippen - Mitschuldige: Angela Merkel

Der dramatische Anstieg von Krebserkrankungen und Allergien ist Krebs- und Kinderärzten zufolge auf Umweltgifte zurückzuführen: In vielen Dingen, die wir essen, anziehen, anfassen oder einatmen, sind fiese Chemikalien drin. Im Blut eines Europäers werden bis zu 300 giftige Chemikalien gefunden.

Bei Kindern steigt die Krebsrate jährlich um ein Prozent und ist zur zweithäufigsten Todesursache geworden. Die Brustkrebsrate hat sich in 20 Jahren verdoppelt. Prostatakrebs bei Männern hat sich seither verdreifacht. Eine Studie aus Wales und England zeigt, dass dort die Rate sämtlicher Krebserkrankungen explodierte: Zwischen 1970 und 1999 stieg sie um 60 Prozent.

Auch andere Umwelterkrankungen haben enorm zugenommen. 15 Prozent aller Paare sind ungewollt kinderlos. Der österreichische Kinderarzt Andreas Lischka ist überzeugt, dass die Symptome oft fälschlich als psychosomatisch eingestuft werden, obwohl in Wahrheit das Zentralnervensystem auf Umweltgifte reagiert. Auf vier bis neun Prozent wird der Anteil der Bevölkerung geschätzt, der unter schwersten Umwelterkrankungen wie chronischer Ermüdung oder schwerem Asthma leidet.
taz, 09.11.2005: “Die Chemie ist schuld am Krebs”

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06.11.2005

1271 x gelesen, 1 x kommentiert

Die Märchen der Atomlobby

Im Rahmen der Koalitionsverhandlungen wird heftig über den Ausstieg aus dem Atomausstieg gestritten: CDU und CSU wollen die Laufzeiten der Atomkraftwerke grundsätzlich von 32 auf 40 Jahre verlängern, die SPD hält an der bisherigen Vereinbarung mit den Energieversorgungsunternehmen fest (=2021 soll der letzte deutsche Meiler vom Netz gehen).

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29.10.2005

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‘PR-Journalismus’ im Hamburger Abendblatt

PR-Journalismus bedeutet, dass JournalistInnen nicht unabhängig berichten (können), sondern die Informationssituation im Sinne eines Auftraggebers gestalten.
Dabei rückt das Interesse an einer sauber recherchierten und fundierten Berichterstattung in den Hintergrund; Primärziel der Schreiberei ist viel mehr die gezielte Manipulation der Leserschaft. 

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28.10.2005

1117 x gelesen, 0 x kommentiert

foodwatch-Aktion gegen Ekelfleischschlachtabfälle

Seit 2003 hat eine tagessauFirma aus Deggendorf (Bayern) Schlachtabfälle der Kategorie 3 falsch deklariert und an Firmen verkauft, die sie zu Lebensmitteln verarbeitet haben:

[...] Abfälle der so genannten Kategorie 3 [...]sind zum Beispiel Rinderfüße, Euter, Hörner, Hühnerskelette, Schweineschwarten und Blut. Diese dürfen seit der BSE-Krise nicht mehr an landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert, geschweige denn direkt in Lebensmitteln verwendet werden. Sie werden jedoch frei gehandelt. Keine Behörde weiß, welche Mengen davon in Deutschland anfallen und was damit genau geschieht. Missbrauch ist dadurch Tür und Tor geöffnet.
foodwatch.de

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1240 x gelesen, 1 x kommentiert

Pharmakonzern Serono S.A.: Umsatzsteigerung durch manipulierte Software und Bestechung von Ärzten

Der schweizer tagessauPharmakonzern Serono S.A. erhält einen Ehrenplatz auf “tagessau.de” für besonders dreiste Manipulationspraktiken:

Der Konzern zahlte jetzt freiwillig umgerechnet 585 Millionen Euro Strafe, um einem Strafprozess aus dem Wege zu gehen. Nachdem Ende der Neunzigerjahre der Umsatz des Serono-Medikaments Serostim einbrach, dachte sich der Pharmakonzern eine ganz perfide Strategie zur Umsatzsteigerung aus. Nicht nur, dass Ärzte bestochen wurden, das Medikament, das bei Aids-Patienten zur Bekämpfung von Auszehrung eingesetzt wurde, auch weiterhin zu verschreiben. Serono vertrieb auch die Software für ein Analysegerät, das falsche Daten lieferte. Damit sollte der Kreis der Aidspatienten, der für das Medikament in Frage kam, vergrößert werden.
taz, 21.10.2005: “Pharmakonzern Serono S.A. - Umsatzsteigerung durch manipulierte Software und Ärztebestechung”

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27.10.2005

1127 x gelesen, 2 x kommentiert

Schwarz-rote Etatsanierung auf Biegen und Brechen

Jetzt sind es also 35 Mrd., die bis 2007 gespart werden müssen, um den Bundeshaushalt zu sanieren. Mit ein bißchen gesundem Menschenverstand würde man doch zunächst Wachstum stimulieren, um dann in Phasen des Aufschwungs zu sanieren, also antizyklisch agieren. Wie das geht, haben andere Länder schon durchgemacht, wie Thomas Fricke heute in der ftd darlegt und kommentiert. Statt wie im Leitartikel derselben Ausgabe launig beschrieben vom “Soli II” oder “Konsoli” zum “Schuhsoli”, “Gitarren- und Violinsoli” hin zu den “Dribbelsoli III-XII” zu gelangen und Bürger wie Wirtschaft damit förmlich zu erdrosseln, wäre es dringend an der Zeit über moderne wirtschaftspolitische Maßnahmen wie die negative Einkommensteuer oder die Gleichstellung von Personen- und Kapitalgesellschaften ernsthaft nachzudenken. Wir aber sonnen uns “in den Wonnen des [Polit-]Kartells”.

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29 Schweinejäger online (MAX: 151 am 09.05.2009, 19:12)
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