Der Sympathieträger von der-schweinische-bote.de

28.10.2005

foodwatch-Aktion gegen Ekelfleischschlachtabfälle

Seit 2003 hat eine tagessauFirma aus Deggendorf (Bayern) Schlachtabfälle der Kategorie 3 falsch deklariert und an Firmen verkauft, die sie zu Lebensmitteln verarbeitet haben:

[...] Abfälle der so genannten Kategorie 3 [...]sind zum Beispiel Rinderfüße, Euter, Hörner, Hühnerskelette, Schweineschwarten und Blut. Diese dürfen seit der BSE-Krise nicht mehr an landwirtschaftliche Nutztiere verfüttert, geschweige denn direkt in Lebensmitteln verwendet werden. Sie werden jedoch frei gehandelt. Keine Behörde weiß, welche Mengen davon in Deutschland anfallen und was damit genau geschieht. Missbrauch ist dadurch Tür und Tor geöffnet.
foodwatch.de



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Obwohl die Schlachtabfälle der Kategorie 3 nicht einmal an Kühe oder Schweine verfüttert werden dürfen, verweigern die Behörden die Auskunft, in welchen Produkten die Abfälle enthalten sein können. Ist ja egal - so ein kleines Stück Euter einer Massentierhaltungskuh in der Frühstücksleberwurst hat noch keinem geschadet.

Beteiligen Sie sich an der Foodwatch Mitmach-Aktion. Hier wird in Ihrem Namen automatisch eine E-Mail an den bayrischen Verbraucherminister Schnappauf generiert und versendet . In dieser Mail wird der gute Mann aufgefordert Ihnen mitzuteilen, welche Firmen Zutaten aus Schlachtabfällen bezogen haben. Die Antwort ist natürlich standardisiert und wenig aufschlussreich:

blablabla ... Verbraucherschutzminister Dr. Werner Schnappauf lässt Ihnen für Ihre E-Mail vom 20.10.2005 zum Thema ‘Fleischskandal’ danken ... blablabla ...Wir bitten jedoch um Verständnis dafür, dass aufgrund der laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen weitere Einzelheiten nicht bekannt gegeben werden können. Minister Schnappauf hat aber zugesichert, alles daran zu setzen, dass diese Vorgänge rückhaltlos aufgeklärt werden.

Firmennamen können aus haftungstechnischen Gründen nur dann genannt werden, wenn aufgrund der Ermittlungen der Sachverhalt eindeutig geklärt ist und die einschlägigen rechtlichen Voraussetzungen vollständig erfüllt sind ... blablabla

Schön eklig liest sich übrigens auch der foodwatch Tiermehl-Report “Alles - außer Kontrolle”.

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Diese tagessauschweinerei versenden  



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