21.01.2006
Effektive Anti-USA-Strategie für den Iran
Ahmadinedschad, der halbwahnsinnige Kamikaze-Präsident des Iran, gibt sich alle Mühe, die westlichen Staaten zu provozieren. Wenn er schlau ist, macht er so weiter, gibt den Iran quasi kampflos auf und setzt auf eine Guerilla-Strategie, der die Amerikaner schon in Vietnam und im Irak nicht gewachsen waren.
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Wie in einem telepolis-Artikel sehr schön dargelegt, besteht kein Zweifel daran, dass in absehbarer Zeit ein Krieg (USA+Verbündete) vs. (Iran) zu erwarten ist (vgl. auch tagessau: Strategie der USA für die Weltherrschaft).
Den guten Ahmadinedschad scheint das wenig zu jucken. Erst heute hat er kalten Auges zu Sanktionen der islamischen Länder gegen den Westen aufgerufen - kein besonders deeskalativer Akt. Aber für seine aggressiven Sprüche ist er bekannt, wie seine israelfeindlichen Äußerungen zeigten.
In einem möglichen Krieg ist der Iran chancenlos. Eingekreist von Staaten, die mehr oder weniger direkt unter der Fuchtel der USA stehen, kämpft er allein gegen die Luftwaffe der USA (die Infantrie ist zu großen Teilen im Irak gebunden). Die Amis werden den Iran aus der Luft plattmachen. Und zwar so richtig.
Wie kann Ahmadinedschad in so einer Situation große Töne spucken?

Wenn er schlau ist, macht er es so:
- Provokation bis zum Anschlag, forcierte Herstellung nuklearen Waffenmaterials. Keine Kompromisse mit dem Westen. Der Krieg kommt sowieso.
- Während des diplomatischen Gezerres: Aufbau und Ausbildung sauberer Guerillastrukturen.
- Angriff der USA. Ahmadinedschad lässt einige kleinere Gruppenkontingente abschlachten und hisst die weiße Fahne. Großer Jubel in der Welt und in den USA.
- Die USA beginnen einige Militärbasen aufzubauen und zapfen das iranische Öl an. Begleitet wird das alles von markigen “Wir-bringen-die-Demokratie"- und “Die-Welt-ist-sicherer-geworden"-Sprüchen.
- Guerillakrieg. Da durch den schnellen Sieg die iranische Infrastruktur und die Machtstrukturen größtenteils intakt sind, kann der Widerstand noch wesentlich effektiver als im Irak erfolgen. Evtl. werden die Untergrundkämpfer von den Russen und den Chinesen unterstützt. Diese beiden Nationen werden ja im UN-Sicherheitsrat auch einem Krieg nicht zustimmen, da sie kein Interesse daran haben, den USA die Vervollkommnung des geostrategisch wichtigen Blocks Irak-Iran-Afghanistan leichtzumachen.
- Keine Chance für die USA. Über kurz oder lang Rückzug aus Irak und/oder Iran. Ahmadinedschad lacht sich krank, da er kaum Verluste an Mensch oder Material zu beklagen hat. Und sein Gesicht hat er vollständig gewahrt.
- Untergang des US-amerikanischen Imperiums.
Dringend lesen: telepolis 18.01.2006: Bomben auf den Iran?
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