17.02.2006
In Mecklenburg-Vorpommern sterben Männer früher
Die bundesweit höchste Lebenserwartung hat Baden-Württemberg (Männer: 77,4 Jahre, Frauen: 82,6), am frühesten stirbt es sich in
Mecklenburg-Vorpommern (Männer: 73,8 Jahre) und im Saarland (Frauen: 80,4 Jahre).
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Es folgt: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.02.2006
Höchste Lebenserwartung in Baden-Württemberg
WIESBADEN – Innerhalb Deutschlands gibt es zwischen den Bundesländern deutliche Unterschiede in der Lebenserwartung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Die Spanne zwischen dem Land mit der höchsten und demjenigen mit der geringsten Lebenserwartung Neugeborener umfasste im Zeitraum 2002/2004 bei Jungen 3,6 und bei Mädchen 2,2 Jahre.
Die bundesweit höchste Lebenserwartung wurde für Baden-Württemberg ermittelt: Im Berechnungszeitraum 2002/2004 betrug dort die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt für Jungen 77,4 Jahre und für Mädchen 82,6 Jahre. Das waren für Jungen 1,5 Jahre und für Mädchen 1 Jahr mehr als im Durchschnitt aller Länder in Deutschland (Jungen: 75,9 Jahre; Mädchen: 81,6 Jahre). Die niedrigste Lebenserwartung haben die neugeborenen Jungen in Mecklenburg-Vorpommern mit 73,8 Jahren und die Mädchen im Saarland mit 80,4 Jahren. Dies entsprach einer für Jungen um 2,1 und für Mädchen um 1,2 Jahre geringeren Lebenserwartung als in Deutschland insgesamt.
Mitte der 90er Jahre war der Abstand zwischen dem Land mit der höchsten und dem mit der niedrigsten Lebenserwartung noch größer gewesen: Bei den neugeborenen Jungen hatte er 5,7 Jahre, bei den Mädchen 3,3 Jahre ausgemacht. Baden-Württemberg hatte bereits damals die höchste und Mecklenburg-Vorpommern die niedrigste Lebenserwartung. Seitdem hat die Lebenserwartung in allen Bundesländern zugenommen, am stärksten in Mecklenburg-Vorpommern, wo sie bis zum Berechnungszeitraum 2002/2004 um 5,0 Jahre für Jungen und um 3,3 Jahre für Mädchen angestiegen ist.
Bei der Lebenserwartung haben die neuen Bundesländer insgesamt stärker als die alten Länder dazu gewonnen. Zwischen 1993/1995 und 2002/2004 hat sich die Differenz in der Lebenserwartung zum früheren Bundesgebiet für Jungen von 2,8 Jahren auf 1,5 Jahre reduziert und für Mädchen von 1,6 Jahren auf 0,4 Jahre.
Die durchschnittliche Lebenserwartung entspricht hierbei der Zahl von weiteren Jahren, die eine Person in einem bestimmten Alter nach den heutigen Sterblichkeitsverhältnissen voraussichtlich noch leben könnte. Eine Veränderung der Sterblichkeitsverhältnisse in der Zukunft wird nicht berücksichtigt.
Lebenserwartung bei Geburt in den Bundesländern– Berechnungszeitraum 2002/2004 –
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Lebenserwartung |
Abweichungen gegenüber Deutschland |
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Jungen |
Mädchen |
Jungen |
Mädchen |
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Deutschland |
75,89 |
81,55 |
X |
X |
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|
Früheres Bundesgebiet 1) |
76,18 |
81,64 |
+ 0,3 |
+ 0,1 |
|
Neue Länder 1) |
74,70 |
81,26 |
– 1,2 |
– 0,3 |
|
|
|
|
|
|
|
Baden-Württemberg |
77,40 |
82,56 |
+ 1,5 |
+ 1,0 |
|
Bayern 2) |
76,47 |
81,92 |
+ 0,6 |
+ 0,4 |
|
Berlin |
75,69 |
81,19 |
– 0,2 |
– 0,4 |
|
Brandenburg |
74,60 |
81,11 |
– 1,3 |
– 0,4 |
|
Bremen |
74,73 |
81,03 |
– 1,2 |
– 0,5 |
|
Hamburg |
76,18 |
81,44 |
+ 0,3 |
– 0,1 |
|
Hessen |
76,43 |
81,82 |
+ 0,5 |
+ 0,3 |
|
Mecklenburg- Vorpommern |
|
|
|
|
|
Niedersachsen |
75,75 |
81,51 |
– 0,1 |
– 0,0 |
|
Nordrhein-Westfalen |
75,64 |
81,16 |
– 0,3 |
– 0,4 |
|
Rheinland-Pfalz |
75,88 |
81,28 |
– 0,0 |
– 0,3 |
|
Saarland |
74,81 |
80,35 |
– 1,1 |
– 1,2 |
|
Sachsen |
75,43 |
81,87 |
– 0,5 |
+ 0,3 |
|
Sachsen-Anhalt |
74,02 |
80,78 |
– 1,9 |
– 0,8 |
|
Schleswig-Holstein |
76,02 |
81,42 |
+ 0,1 |
– 0,1 |
|
Thüringen |
74,77 |
81,01 |
– 1,1 |
– 0,5 |
1) Ohne Berlin.
2) Die Werte für Bayern wurden auf Grund einer länderspezifischen Methodik ermittelt.
Ab dem Berechnungszeitraum 2002/2004 werden jährlich Sterbetafeln für alle Bundesländer vorgelegt. In der Vergangenheit wurde die Lebenserwartung in den Bundesländern teilweise nur in unregelmäßigen Abständen berechnet.
Eine Übersicht zur Lebenserwartung in verschiedenen Altersstufen nach Bundesländern kann im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/download/d/bevoe/leben04.xls heruntergeladen werden.
Die Sterbetafel 2002/2004 für Deutschland ist unter http://www.destatis.de/download/d/bevoe/sterbet04.xls verfügbar.
Die Sterbetafel 2002/2004 für das frühere Bundesgebiet und für die neuen Länder steht unter http://www.destatis.de/download/d/bevoe/sterbet04ow.xls bereit.
Eine vollständige Sammlung aller Sterbetafeln für Deutschland sowie ausführliche Informationen zu diesem Thema können der Veröffentlichung „Periodensterbetafeln für Deutschland“ entnommen werden. Diese ist kostenlos erhältlich als Download unter http://www.destatis.de/shop (Schnellsuche nach „Periodensterbetafeln“).
Weitere Auskünfte gibt:
Matthias Eisenmenger,
Telefon: (0611) 75-3275,
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...hhmmm… und jetzt zum Thema Frauen und Gleichberechtigung!
Wie siehts denn damit aus, liebe Damen? Schon mal darüber nachgedacht ob jetzt früher gestorben werden muss?
Mozart starb ja auch relativ möglichst früh
Wer aus der Damen-Liga meint, Zickenkompositionen 10 Jahre länger zu verbreiten, die niemand exakt wirklich erfreuen, kann das ja machen.
Ob das wohl ein Vorteil ist...*g*, wage ich evtl. mal zu bezweifeln…
Viel Spaß beim längeren Überleben allerseits+ jedenfalls
reverentgreen, you are so amusing.....
thank you for bringing it in your positive
vibrations, ladyInRed
und um was geht das hier konkret grade?
keine Ahnung...*ggg*:-)
.... und nun auch das noch: Frauen leben weltweit länger http://www.wissenschaft.de/wissen/news/263864.html
Ist doch prima!
Dann ham wir ja einen, der den Mist wegräumt und das Licht ausmacht
und unsere leichen verscharrt ...
...und maximal Zeit hat, bei Plinius rumzublättern
(Vorsicht, sehr schwer auffindbare Lesestelle!!):
“Quapropter hoc primum quisque in remidiis animi sui habeat, ex omnibus bonis, quae homini natura tribuit, nullum melius esse tempestiva morte
Deshalb möge jeder als Heilmittel seines Gemütes zu allererst den Gedanken anerkennen, daß unter allen Güttern, welche die Natur dem Menschen beschert hat, keines wertvoller ist als ein zeitiger Tod
Plinius.....
Na hoffentlich ist dies nicht auf externe Effekte zurückzuführen, sondern auf “Fehler aus der Vergangenheit” (keine ausgewogene Ernährung etc.) ansonsten sehe ich für den Urlaub in Mac Pom schwarz.
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