17.10.2006
Massentierhaltung - eklige Doku im TV
Der foodwatch-Newsletter weist auf eine dreiteilige, höchst sehenswerte Sendung hin. Danach werdet ihr wahrscheinlich alle nur noch Bio-Food essen, definitiv.
Anzeige
[...]
Alles aber läuft nach deutschem Recht und Gesetz, genau wie im größten europäischen Eiverarbeitungswerk, in dem pro Tag 1,6 Millionen Eier aufgeschlagen werden, um sie zu Rohstoff für die Lebensmittelindustrie weiter zu verarbeiten. Der Film zeigt Dimensionen, die dem Verbraucher unbekannt, kaum vorstellbar sind: Schlachtanlagen mit tödlichen Elektrobädern, Brütereien und Hähnchenmasteinrichtungen, in denen das Geschäft mit der Ware Tier perfekt organisiert, eine technisch-logistische Meisterleistung ist. Legebatterien riesigen Ausmaßes, in denen nur eins zählt: Wie viel Eier legt die Produktionseinheit Huhn in welcher Zeit zu welchem Preis?
ndr.de, “Ware Tier”

Aus dem foodwatch-Newsletter:
Der Zuschauer wird mitgenommen an Orte, die er sonst nicht zu Gesicht bekommt und die er sich in seinen Dimensionen kaum vorstellen kann, während er das Ei für den Pfannkuchen aufschlägt, den Joghurt löffelt oder das Schnitzel in der Pfanne brät.
foodwatch möchte Sie aufmerksam machen auf eine dreiteilige Fernseh-Dokumentation im ersten Programm der ARD, deren Bilder die rationalisierte Welt der modernen Lebensmittelproduktion zeigen und diese somit etwas transparenter machen. Alles andere ist “Landlüge” …!
Teil 1: “Ware Tier - Auf der Suche nach dem glücklichen Huhn”
Donnerstag, 19.10.2006, ARD, 23:45–00:30 Uhr
Teil 2: “Ware Tier - Auf der Suche nach munteren Kühen und Schweinen”
Donnerstag, 26.10.2006, ARD, 23:45–00:30 Uhr
Teil 3: “Ware Tier - Auf der Suche nach dem frischen Fisch”
Freitag, 03.11.2006, ARD, 00:15–01:00 Uhr
(Es lohnt sich, den Video- oder DVD-Recorder zu programmieren!)
Mehr Informationen über die Dokumentation und ein Interview mit dem Autor Christian Rohde finden Sie im Internet unter
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID2214102,00.html
Anzeige
Es ist schon erschreckend wie gleichgültig letztendlich diese Tierhaltung in Deutschland genommen, da die Zustände seit Jahren bekannt und immer noch weitgehend in der Bevölkerung ignoriert werden.
...nunja, ich ging jetzt davon aus, dass alle
pseudo-katjes-verfressenen Heidi Klumpatschs mit
un-erogen gerupfter Gänsehaut 2 Minuten nach dem Aufstehen so widerlich abstoßend- “scheisse” aussehen…
(das dumm gerupfte Huhn hättense vor dem Casting ja auch bisschen pudern können)
Abartig, aber das ist halt die Schattenseite von Billiglebensmitteln von Aldi und Co. Dummheit ist bei der Sache auf jeden Fall von Vorteil.
Nächste Schweinerei: Endlich: Ladenöffnungszeiten rund um die Uhr (zumindest in Berlin)
Vorige Schweinerei: Wovon Männer und Frauen nachts träumen



erei versenden